Was kostet uns der Klimawandel in Österreich?

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Was kostet uns der Klimawandel in Österreich?

Eine klare Erklärung – und warum Handeln jetzt günstiger ist.

Klimawandel – was heißt das überhaupt? 

Klimawandel bedeutet, dass sich das Klima langfristig verändert – vor allem, dass es wärmer wird

In Österreich ist die Durchschnittstemperatur seit 1900 um 3,1 °C gestiegen. Das ist doppelt so stark wie im weltweiten Durchschnitt. Diese Erwärmung sorgt nicht nur dafür, dass Sommer heißer werden – sie bringt das gesamte Wetter durcheinander:

  • Mehr Extremereignisse wie Starkregen, Stürme, Hitzewellen und Dürren 
  • Unvorhersehbare Jahreszeiten: Späte Fröste im Frühling, heiße Tage im Oktober 
  • Folgen für Natur, Wirtschaft und Gesundheit 

Was sind „Kosten des Klimawandels“? 

Das sind alle finanziellen Schäden, die durch die Folgen dieser Klimaveränderung entstehen. 

Man kann sie grob in vier Bereiche einteilen: 

  • Schäden an Gebäuden und Infrastruktur – Überflutete Keller, zerstörte Straßen, beschädigte Brücken, kaputte Stromleitungen

Beispiel: Ein schweres Hochwasser in der Steiermark kann schnell Schäden von mehreren hundert Millionen Euro verursachen.

  • Verlust in der Landwirtschaft –  Dürre lässt Felder vertrocknen, Starkregen zerstört die Ernte, Schädlinge breiten sich durch mildere Winter aus.Folge: Weniger Ertrag, höhere Lebensmittelpreise
  • Gesundheitskosten – Mehr Hitzetote, höhere Belastung für Krankenhäuser, mehr Krankmeldungen

Beispiel: An extrem heißen Tagen steigen Herz-Kreislauf-Notfälle stark an. 

  • Wirtschaftseinbußen – Tourismus leidet unter Schneemangel im Winter und Hitzewellen im Sommer und Lieferketten werden durch Extremwetter unterbrochen

Was bedeutet das für Österreich konkret?

Heute schon: 

  • Laut Klimafonds entstehen jährlich etwa 1 Milliarde Euro Schäden direkt durch Wetter- und Klimaereignisse

In der Zukunft (2050er Jahre): 

  • Laut COIN-Studie: 3,8 bis 8,8 Milliarden Euro pro Jahr – je nach Entwicklung und Anpassungsmaßnahmen

Beispiele aus den letzten Jahren: 

  • 2024: Hagelunwetter verursachten in Österreich über 500 Millionen Euro Versicherungsschäden
  • 2025: Überschwemmungen in Niederösterreich und Steiermark – vorläufige Schätzungen mehrere hundert Millionen Euro
  • 2023: Hitzewellen führten zu deutlich mehr Krankenhauseinweisungen, besonders bei älteren Menschen

 

Wer zahlt diese Kosten? 

  • Versicherungen – aber steigende Schadenssummen führen zu höheren Prämien für alle
  • Staat und Gemeinden – finanziert durch Steuergeld
  • Unternehmen – wenn Produktion ausfällt oder Gebäude beschädigt werden
  • Jede:r Einzelne – über höhere Preise, Abgaben oder direkte Schäden

Warum Handeln günstiger ist als Nichtstun 

Studien zeigen: Jeder Euro, den wir jetzt in Klimaschutz und Anpassung investieren, spart 3 bis 7 Euro an späteren Schäden. Beispiel: Hochwasserschutz-Maßnahmen kosten vielleicht 20 Millionen Euro – aber verhindern Schäden von 200 Millionen Euro bei einem großen Unwetter. 

Was hat öKlo damit zu tun? 

Natürlich ist die Politik gefordert: Österreich investiert über den Klimafonds jedes Jahr in Projekte, die Klimaschutz und Anpassung fördern. Gleichzeitig ist unser Land an die EU-Ziele gebunden, die eine Reduktion der CO-Emissionen um 55 % bis 2030 vorsehen. Doch selbst die besten Gesetze helfen wenig, wenn auf regionaler Ebene nichts passiert. Gemeinden, Städte und Unternehmen spielen eine Schlüsselrolle – sie entscheiden, ob konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Klimaschutz ist nicht nur Sache der großen Politik – viele kleine Schritte ergeben zusammen einen großen Effekt. 

  • Wasser sparen: Jede öKlo spart pro Jahr bis zu 30.000 Liter Trinkwasser, die sonst für Spülungen verwendet würden
  • Weniger Abwasser: Geringere Belastung für Kläranlagen bedeutet weniger Energieverbrauch und CO-Emissionen
  • Ressourcenschonung: Unsere mobilen Toiletten sind wiederverwendbar und langlebig – weniger Material, weniger Müll. Das heißt: Mit öKlo senken Gemeinden, Veranstalter und Unternehmen nicht nur ihre Betriebskosten, sondern leisten auch einen handfesten Beitrag zum Klimaschutz

Am Ende bleibt die Frage: Wollen wir weiter Milliarden zahlen, um Schäden zu reparieren? Oder investieren wir in Maßnahmen, die Schäden verhindern? Jede Entscheidung zählt. Politik und Wirtschaft müssen Verantwortung übernehmen – aber auch wir alle können unseren Teil beitragen. öKlo zeigt, wie ein scheinbar kleines Detail wie eine Toilette große Wirkung entfalten kann. 

Der Klimawandel ist in Österreich keine Theorie – er kostet uns heute schon Milliarden. Wir alle zahlen – über Steuern, Versicherungsprämien, höhere Preise oder direkte Schäden. Je früher wir handeln, desto kleiner wird diese Rechnung. Mit Lösungen wie öKlo können wir jetzt einen Unterschied machen – ökologisch und wirtschaftlich.

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